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Leben Retten – das ist es, was viele Menschen jeden Tag versuchen. Besonders für Angehörige ist es immer emotional herausfordernd, wenn plötzlich jemand zusammenbricht und einen Atem-Kreislaufstillstand erleidet. Umso wichtiger ist es dann so rasch wie möglich Hilfe zu bekommen.
So auch am 2. August dieses Jahres, als ein 23-jähriger junger Mann plötzlich aufhörte zu Atmen. Nachdem der Notruf abgesetzt wurde, alarmierte die Rettungsleitstelle nicht nur die nächstgelegenen Sanitätseinsatzwagen und den Notarzt, sondern auch zusätzlich die Polizei (welche mit Laien Defibrillatoren ausgestattet sind) und die Lebensretter-App.
Durch die App werden alle im System registrierten Ersthelferinnen und Ersthelfer (Sanitäterinnen/Sanitäter, Krankenpflegerinnen/Krankenpfleger, Ärztinnen/Ärzte, Feuerwehrmitglieder, Bergretterinnen und Bergretter,…) die sich in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes befinden, alarmiert. Sobald sie den Einsatz bestätigen, werden sie über die integrierte Navigation direkt zum Einsatzort gelotst, um dort direkt mit den Lebensrettenden Sofortmaßnahmen zu starten. Dabei ist es völlig egal ob sie gerade im Urlaub sind, am Weg in die Arbeit oder ihren Freizeitaktivitäten nachgehen. Das passiert freiwillig - zu jeder Zeit – Aus Liebe zum Menschen.
Auch am Beispiel des jungen Mannes im August kann man sehen, wie wichtig es ist, die Rettungskette in solchen Notfällen so kurz wie möglich zu halten, um die Überlebenschancen zu erhöhen. Dank der laufenden Reanimation durch den Lebensretter und der Polizei konnte er bereits kurz nach Eintreffen des Notarztes erfolgreich wiederbelebt und in ein Krankenhaus gebracht werden.
Wenn auch du Lebensretterin bzw. Lebensretter werden möchtest, dann starte jetzt mit einem Erste-Hilfe-Kurs oder der Ausbildung zum Rettungssanitäter:
Infobroschüre Lebensretter-App (371 KB) - .PDF
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